Macau hebt letzte Reisebeschränkungen für Festlandchina auf

Die Regierung von Macau hat die letzten Reisebeschränkungen für Besucher aus Festlandchina aufgrund des neuartigen Coronavirus (Covid-19) aufgehoben.

Die Region hat heute (23. Februar) die Vorschrift aufgehoben, dass Personen, die sich in den vergangenen zwei Wochen in den Städten Shijiazhuang in der Provinz Hebei und Suihua in der Provinz Heilongjiang aufgehalten haben, bei der Einreise nach Macau 14 Tage lang isoliert sein müssen, nachdem sich die Situation in beiden Städten verbessert hat.

“Das heißt, ab dem 23. Februar müssen sich keine Reisenden mehr einer medizinischen Beobachtung oder Selbstisolierung unterziehen, weil sie innerhalb von 14 Tagen an einen Ort auf dem Festland gereist sind”, so die Regierung von Macau.

Die Maßnahme beendet eine Reihe von Restriktionen, die die Casinoeinnahmen in Macau für einen Großteil des Jahres 2020 drastisch einschränkten.

Die Einnahmen gingen im Vergleich zum Vorjahr um 79,3% auf MOP60,44 Mrd. (£5,55 Mrd./€6,15 Mrd./$7,57 Mrd.) für 2020 zurück, was hauptsächlich auf die Selbstisolierungsanforderungen für Besucher in Macau und diejenigen, die auf das chinesische Festland zurückkehren, zurückzuführen ist. Viele dieser Beschränkungen wurden im Laufe des Jahres gelockert. So wurde im Juli eine obligatorische 14-tägige Quarantäne für alle Personen, die aus Macau in die Provinz Guangdong einreisen, aufgehoben.

Dinge im Januar 2021, aber die Einnahmen lagen mit 8,02 Mrd. MOP immer noch 63,7 % unter denen vom Januar 2020.

WHO Experten informieren – Falsche Ernährung kann Lebensjahre kosten

Mussten die Menschen in früheren Zeiten darum kämpfen, genügend auf den Teller zu bekommen, um satt zu werden, haben in der Gegenwart viele Menschen in den Industriestaaten gegenteilige Probleme. Nicht nur das Zuviel auf dem Teller ist das Problem, oft wird zusätzlich auch noch das Falsche gegessen. So lässt sich ein sehr ernüchterndes Ergebnis zusammenfassen, für das mehr als 2000 Experten weltweit im Auftrag der WHO Daten gesammelt haben.

Fehlernährung kostet millionenfach Lebensjahre

Die Weltgesundheitsorganisation WHO organisiert seit Anfang der 90er Jahre ein Projekt namens „Global Burden of Disease“, durch das Ursachen für vorzeitige Todesfälle, Krankheiten, Behinderung und gesundheitlichen Risiken der Weltbevölkerung quantitativ analysiert werden sollen. So auch das Ernährungsverhalten. Selbstverständlich ist das Ernährungsverhalten nicht überall gleich, denken wir nur an den Hunger in der Welt, der für manche Länder ein riesiges Problem darstellt. In den Industrieländern geht es ganz im Gegenteil primär um die Folgen von Über- und Falschernährung.

Wir essen nicht nur zu viel, sondern obendrein auch noch das Falsche. Das muss nicht immer Junkfood sein. Auch eine schöne Salami muss der Gesundheit nicht förderlich sein. Zumindest wenn sie regelmäßig in größeren Mengen gegessen wird. Generell führt ein Essverhalten, bei dem gesunde Vollkornprodukte, Fisch, Obst, Gemüse und Nüsse wenig vorkommen, dafür aber mehr rotes Fleisch, häufiger zu Übergewicht und damit verbundenen Folgeerkrankungen.

Nicht zufällig leiden in den Industrienationen viele Menschen daher an zu hohem Cholesterin, hohem Blutzucker oder hohem Blutdruck und folglich an Herzinfarkt, Schlaganfall und Diabetes.

Nach Berechnungen der WHO-Forscher sind allein diese ernährungsbedingten Erkrankungen für mehr als 10 Millionen vorzeitige Todesfälle jährlich verantwortlich. Viele davon wären durch eine bewusst ausgewogene Ernährungsweise mit mehr Obst, Gemüse und Fisch zu verhindern gewesen.